Eieruhr, Ziele, Fokus

Realisiere die Ziele und nutze Fokussierung, Ausdauer und Gefühle – Willenskraft (Teil2)

Letzte Woche haben Sie im Teil 1: Klar definierte Ziele helfen beim Erfolg – Ziele und die innere Grundmotivation einiges über die Grundmotive Macht, Kontakt und Leistung gelernt. Haben Sie herausgefunden, was Ihr innerer Antreiber ist? Möchten Sie die Kontrolle behalten oder doch lieber allen gefallen? Oder ist ihnen beides recht egal, denn die Leistung zählt?

Hier im Teil 2 gehen wir nun davon aus, dass Sie Ihre innere Grundmotivation schon kennen, ein smartes Ziel haben und nun die Willenskraft dazu weiter realisieren möchten. Also schauen wir uns die noch fehlenden Schritte – Fokussierung auf das Ziel, planvolle Realisierung und Ausdauer – an.

Fokus auf das Ziel

Ziel und Motivation sind bekannt? Dann geht es nun darum, sich auf das eine Ziel zu fokussieren. Das fällt uns nicht immer einfach, denn Ablenkung gibt es genug. Sei es, dass wir unseren Kalender vorschieben, das Telefon gerade aufleuchtet oder eine andere Tätigkeit uns gerade viel wichtiger erscheint. Die Gefahr der Ablenkung steckt überall, wenn wir nicht wirklich aus dem Inneren heraus motiviert sind. Suchen Sie die Quellen der Ablenkung, schalten Sie sie aus, legen Sie sie weit weg… Kommt das Gefühl und die Ablenkung auf, dann sagen Sie sich so etwas wie: „Noch 10 Minuten, dann kannst Du wieder mit dem Handy spielen…“ Sehen Sie es als Belohnung, sich später bewusst der Ablenkung zu widmen, für die Sie vorher gearbeitet haben.

Planvolle Realisierung und Ausdauer

Wie oben erwähnt gehört zur Zielerreichung auch eine realistische Planung. Mit den Fingern schnippen reicht meistens nicht, um das Ziel zu erreichen. Deshalb ist es ratsam, im Vorfeld gut zu planen, wie die Erreichung realistisch angegangen werden kann – z.B. durch Aufteilen des Ziels in kleine Schritte. Teilerfolge ermutigen uns und helfen auch durchzuhalten. Sie steigern die Ausdauer, die dann auf die Willenskraft einzahlt. Alternativ können Sie sich auch feste Zeitfenster in Ihren Kalender einbauen – das „Date mit sich selbst“ sozusagen.

Das i-Tüpfelchen – die Gefühle

Bis hierhin ist alles logisch – planen, verstehen, Ziele – doch was ist mit unseren Gefühlen und Gedanken? Sie können uns zweifeln lassen oder uns zu verstehen zu geben, dass wir es nicht schaffen können. Tja, das ist eine gute Frage. Wir sollten unsere Gefühle und Gedanken erkennen und Ihnen einen Platz geben, sie aber vom Gegenteil überzeugen. Haben wir eine innere Grundhaltung, die zu unserem Ziel passt, dann können wir die Gefühle von Unsicherheit und Gedanken ans Scheitern so weit nach hinten stellen, dass wir einfach loslaufen können. Wenn wir das üben, tauchen die skeptischen Gefühle auch gar nicht erst so oft auf, weil unser Unterbewusstsein schon weiß, dass wir den richtigen Weg gehen.

Nun kennen Sie den Weg, wie Sie Ihre Willenskraft aufbauen und stärken können. Wie alles im Leben ist auch dieses eine Übungs- und Kopfsache. Ich glaube daran, dass, wenn wir wirklich etwas von innen heraus wollen und wissen, was wirklich unser wichtigstes Ziel ist, wir es auch realisieren können. Vielleicht manchmal schneller, manchmal weniger schnell und mit Hürden, doch es geht.

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