Figuren, Akku leer und voll, Kraft tanken

5 Tipps, um in belastenden Zeiten positiv zu bleiben

Ich sitze am Rechner und überlege, was ich in meinem Blog Öffentliches zu schreiben habe in der bewegenden Corona-Zeit. Gar nicht so einfach! Denn zu den täglichen Infektionszahlen kommen gestresste Menschen, schlechte Laune, Egoismus und der Umgang mit den ganzen negativen Energien und Gefühlen. Heute z. B. waren wir im Bio-Markt, um für Freunde einzukaufen, die akutell möglichst nicht das Haus verlassen sollten. Das Umfeld hat mich wahnsinnig gestresst! Niemand hatte Zeit, der ein oder andere war verunsichert und wollte nur schnell wieder aus dem Laden raus. An der Kasse fielen schließlich diejenigen auf, die wie wir Ruhe hatten, entspannt unterwegs waren, gelassen Abstand hielten und so auch gute Laune ausstrahlten.
Können wir das nicht alle öfter tun und im Alltag positiver gestimmt bleiben? Das bedeutet nicht, die Augen zu verschließen und die Lage nicht ernst zu nehmen, im Gegenteil. Aber was es zu vermeiden gilt ist zusätzlicher psychischer Stress. Denn dieser stresst nicht nur meinen Kopf, meine Motivation und Laune, sondern auch indirekt mein Immunsystem. Gerade um die Situation ernst zu nehmen, geht es mir darum zu überlegen, wie wir uns mental positiv halten, unsere Positivität weitergeben können und dadurch auch ruhiger bleiben.

Um vielleicht eine kleine Hilfestellung zu geben, um in diesen dynamischen Tagen etwas die Anspannung, Aufregung und Angst zu reduzieren, hier fünf Tipps, die ich anwende und vielleicht auch Ihnen helfen.

5 Tipps, um positiv gestimmt zu bleiben:

1. Fokus auf die Kleinigkeiten

Jeder Tag bringt auch schöne Dinge! Vielleicht scheint jetzt die Sonne ins Wohnzimmer, während Sie einen Tee trinken. Oder die Bäume fangen langsam wieder an grün zu werden. Vielleicht gab es heute zum Frühstück auch etwas Besonderes oder einen Kaffee ans Bett. Es gibt viele Kleinigkeiten, die in unserem Alltag oft keine Bedeutung haben und die wir nicht wahrnehmen, weil sie für uns selbstverständlich sind. Aber ist es selbstverständlich, Zeit für einen Tee in der Sonne zu haben, die Schönheit der Tulpen auf dem Tisch wahrzunehmen oder ein ausgiebiges Bad zu nehmen? Es ist einen Versuch wert, zu beobachten, was „besonders“ ist und in unserem Alltag als selbstverständlich angenommen wird.

2. Dankbarkeit

Daran schließt sich dann auch direkt mein zweiter Tipp an. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir die Sonne genießen dürfen, sie noch nicht so warm ist, dass wir uns verbrennen oder es nicht regnet. Genauso ist es mit dem leckeren Tee, einem frischen Stück Brot oder vielleicht auch damit, morgens nicht alleine wach zu werden. DANKE, dass ich diese positiven Momente erleben darf. Und DANKE, dass ich sie (heute) erkenne und schätzen kann.

3. Sich selbst was Gutes tun

Sich was Gutes tun muss nicht immer einkaufen, Freunde treffen, essen gehen etc. sein. Wie ist es mit dem Aufnehmen der ersten Sonnenstrahlen, ein gutes Lied in aller Ruhe hören, ein Bad oder eine heiße Dusche nehmen. Jeder dieser bewussten Momente, die wir für uns tun, kann uns wieder Kraft und Mut geben. Diese Momente stärken uns, geben uns was Positives! Das Hinschauen lohnt sich und mich heitert es immer wieder auf, auch nur eine Sekunde innezuhalten und sie bewusst wahrzunehmen.

4. Unseren Mitmenschen kleine Freuden bereiten

Die ersten drei Tipps richten sich sehr stark an uns. Es gibt aber noch eine andere Quelle, die nicht nur uns guttut, sondern auch noch einer weiteren Person. Anderen eine kleine Freude machen, kostet nicht zwingend Geld. Es kann auch ein Zettel mit einer lieben Nachricht an der Tür oder eine Postkarte im Briefkasten sein. Vielleicht besteht die Freude auch darin, dass es jemanden im Umfeld gibt, der momentan Hilfe braucht, es aber nicht aussprechen mag. Wieso nicht einfach mal nachfragen und „einfach so“ helfen?

5. Das Gute im Schlechten suchen

Der letzte Tipp ist der schwierigste. Wie ich in anderen Blogeinträgen beschrieben habe, ist unser Gehirn auf Überleben gepolt und wir sind immer auf der Hut. Somit ist unser Fokus vereinfacht gesagt oft auf dem Negativen. Allerdings wissen wir aus verschiedenen Krisensituationen, dass auch gute Dinge daraus entstehen können. Gerade heute habe ich von einer Frau gelesen, die Ihren Traum verwirklicht hat und einen Blumenladen eröffnete. Alles selbstfinanziert und dann kam Corona. Doch sie hat sich überlegt, was sie mit dem geschlossenen Laden machen kann – und liefert nun Blumensträuße aus. Sie rechnete mit ca. 15 Aufträgen pro Tag und hat aktuell mehr als 200. Sicherlich ist das ein einziges Beispiel und wenn ich wollte, könnte ich selbstverständlich viele negative dagegenstellen. Aber welche wir uns besonders merken und an welche wir später zurückdenken, ist eine Frage des Blickwinkels. Und den können wir selber bestimmen.

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