Toast, verbrannt, Gesicht

Die Macht unserer Gedanken: Glauben Sie nicht alles, was Sie denken!

Nicht alles, was wir denken, entspricht der Wirklichkeit. Manchmal reimen wir uns auf Grund von Erfahrungen oder Erwartungen auch einiges zusammen. Und doch sind die Gedanken ganz oft so stark, dass sie uns fangen, dass sie uns hindern oder auf den falschen bzw. auch den richtigen Pfad bringen. Unsere Gedanken haben eine starke Macht auf unser Handeln! Und viel zu oft verlassen wir uns ohne Rückfragen oder Hinterfragen auf unsere Gedanken.

Im Dialog ist das Prinzip der Macht der Gedanken manchmal ziemlich hinderlich. Wir nutzen unsere Gedanken dafür, uns Situationen auszumalen. Und oft entwerfen wir unsere ganz eigenen Interpretationen, anstelle unseren Gegenüber einfach zu fragen. Wir hören etwas und verknüpfen mit dem Gehörten ein bestimmtes Bild. Doch ob wir mit dem Gedanken das treffen, was unser Gegenüber uns mitteilen möchte, können wir nicht wissen, wenn wir es nicht abstimmen. Doch es geht noch weiter.

Klassischer Gedanke: „Das kann ich nicht“

Vermutlich kennt jeder von uns eine Situation, in der wir diesen Gedanken bereits gedacht haben. Was macht dieser Gedanke mit uns? Er schüchtert uns ein. Er macht uns – bildlich gesprochen – klein. Er lässt die Neugierde absterben, etwas einfach zu probieren. Die Motivation, sich mit dem zu beschäftigen, was wir scheinbar nicht kennen, wird gleich null. Wie verhalten uns passiv, verlieren unseren Selbstwert und dann passiert natürlich genau das, was wir uns gedacht haben: „Das kann ich nicht. Wusste ich es doch.“

Veränderter Gedanke: „Das kann ich“

Gleiche Situation, nur ein kleines Wort weniger. Wenn ich so denke, bin ich davon überzeugt, dass ich es schaffe und ich denke vielleicht schon weiter drüber nach, was passiert, wenn ich es geschafft habe. Durch meinen Gedanken befinde ich mich in positiven Situationen, meine Laune und meine Energie steigen. Ich werde aktiv und tue etwas dafür, es wirklich zu schaffen. Ich bewege mich aufrechter, gezielter und selbstverständlicher. Ich muss vielleicht nachjustieren, aber meine Neugier ist so groß, dass ich am Ball bleibe.

Ok: Dieses Beispiel ist sehr plakativ und selten haben wir so einfache und wenig komplexe Situationen. Denn natürlich gibt es Vorgeschichten und es gibt Komplikationen. Das Beispiel verdeutlicht allerdings sehr gut, wie uns unsere Gedanken steuern. Im Beispiel mag das zu einfach klingen – aber die Mechanik dahinter ist bei komplexen Situationen genau die gleiche.

Was bringt uns diese Erkenntnis?

Dieses Wissen können wir nutzen, um unseren Gedanken auf die Schliche zu kommen. Eine sehr provokante, häufig allerdings sehr wirkungsvolle Frage ist: „Ist das mein Gedanke oder ist es die Wirklichkeit?“ Die Krux an der Sache? Eine häufige Antwort ­darauf ist: „Na klar ist das mein Gedanke, aber unter den Gegebenheiten xyz und mit der Vorgeschichte, wird es tatsächlich so sein.“ Erkennen Sie sich wieder? Ein schönes Verlaufen in den Gedanken! Fragen Sie sich direkt noch einmal: „Ist es wirklich so oder denken wir uns etwas zusammen?“ Fragen Sie sich so lange, bis Sie erkennen, wie Sie sich ein Gedankenkonstrukt gebaut haben.

Was dann?

Danach können Sie anfangen, den Gedanken ins Positive umzuformen. Lassen Sie sich nicht wieder von den alten Gedanken einholen, sondern bleiben Sie bei dem positiven Gedanken, seiner Ausstrahlung und den Handlungen, die er auslöst. Und machen Sie sich immer wieder bewusst: Das alles sind „nur“ Gedanken.

In diesem Sinne habe ich bei „Jorge Bucay; Komm ich erzähle dir eine Geschichte“ eine schöne Geschichte gelesen, die ich hier gerne zum Verbildlichen mit auf den Weg geben mag: Es war einmal ein Mann, der enorme Angst vor Krankheiten hatte, und vor allem fürchtete er sich vor dem Tod. Eines Tages kam ihm die verrückte Idee, dass er eventuell schon tot sei. Also fragte er seine Frau: „Sage mal, Frau, bin ich etwa schon tot?“ Die Frau lachte und riet ihm, zur Probe seine Hände und Füße anzufassen. „Siehst du? Sie sind warm. Das bedeutet, dass du lebendig bist. Wenn du tot wärst, wären deine Hände und Füße kalt.“ Dem Mann schien die Antwort plausibel und er beruhigte sich.

Wenige Wochen später, an einem verschneiten Wintertag, ging der Mann zum Brennholz hacken in den Wald. Dort angekommen, zog er die Handschuhe aus und machte sich mit der Axt an den Stämmen zu schaffen. Gedankenlos wischte er sich mit der Hand über die Stirn und bemerkte… (hier können Sie weiterlesen!)

Sie möchten daran arbeiten, die Macht der Gedanken besser zu nutzen? Dann haben Sie keine Scheu und nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Bevor wir starten, lernen wir uns erst einmal unverbindlich kennen und schauen, ob die Chemie passt. Das alles geht auch sehr gut online mit einem Videoprogramm ihrer Wahl.
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