Veränderung, Holzturm, Risiko

Veränderungen gestärkt meistern

Sie stecken gerade mitten in einer Veränderung und haben das Gefühl: „Wenn es noch länger dauert, dann packe ich es nicht“? Oder wissen Sie, dass Sie etwas verändern möchte oder müssen, aber Ihnen fehlt die Energie? Sie wissen einfach nicht, wo Sie die Kraft herholen sollen? Dann lohnt sich ein Blick auf die Ressourcen, die in Ihnen stecken.

Was sind Ressourcen?

Im Coaching gehen wir in der Regel davon aus, dass Sie selbst alle persönlichen Ressourcen in sich haben, um Ihre Herausforderungen gut zu meistern. Das können Einstellungen, Talente oder Kraftquellen sein. Wenn wir in diesem Sinne von persönlichen Ressourcen sprechen, dann geht es um Dinge, die nur wir beeinflussen können und die in uns selbst stattfinden. Bei den persönlichen Ressourcen geht es sozusagen um unsere persönlichen Rohstoffe. Und davon haben wir alle eine ganze Menge! Manchmal fehlt es uns nur an der Idee, wie wir diese freilegen können. Zu selten wird überlegt, welche Ressourcen jeweils mitgebracht werden, weil wir öfter auf Missstände aufmerksam gemacht werden.

Umso wichtiger ist es, seine Ressourcen genau zu kennen und diese gezielt zu nutzen und aufzubauen. Doch um die Ressourcen nicht nur auszunutzen und aufzubrauchen, müssen wir diese auch pflegen bzw. immer wieder aufbauen. Ein schönes Bild dafür ist ein Elektro-Auto: Ich kann es solange fahren, bis die Batterie leer ist. Lade ich es aber immer wieder auf, komme ich weiter damit, als wenn ich nur Vollgas gebe, bis ich nicht mehr weiterkomme.

Welche Ressourcen haben wir?

Kennen Sie Ihre Ressourcen? Wissen Sie, was Ihnen gut tut? Um es Ihnen etwas leichter zu machen, hier einige Beispiele:

  • Der Sport, den ich ausübe
  • Ein Treffen mit der Freundin XY
  • Ein Saunabesuch
  • Ein Ausflug ans Meer
  • Tanzen gehen
  • Spieleabende
  • Lachen und die Albernheit ausleben
  • Zeichnen und malen
  • Kreativität ausleben
  • ….

Das sind nur einige Beispiele für Dinge, die je nach Persönlichkeit Kraft geben können. Vielleicht sind es bei Ihnen komplett andere Dinge, Gegenstände oder Handlungen, die Ihnen dabei helfen, dass es Ihnen gut geht und die Akkus wieder aufgeladen werden.

Nehmen Sie sich Zeit und überlegen Sie einmal, was Ihnen Kraft gibt. Gehen Sie gedanklich Momente durch, in denen es Ihnen so richtig gut geht und aus denen Sie richtig gestärkt und entspannt hervorgehen. Das können auch Momente sein, in denen Sie sich so richtig gut fühlen und Sie vielleicht in einem Flow sind, wo Ihnen das, was Sie tun, sehr leichtfällt. Was ist das bei Ihnen? Suchen und finden Sie Ihre 4-5 persönlichen Ressourcen, die Sie helfen die Akkus wieder aufzuladen!

Was zehrt an unseren Ressourcen?

Wenn Sie die Ressourcen kennen, die Ihnen Kraft geben, sind Sie immer in einer perfekten Ausgangslage. Denn diese Inseln können Sie nun immer wieder aufsuchen, wenn der Akku in den roten Bereich kippt. Damit können Sie immer wieder einen Ausgleich schaffen. Doch noch besser ist es, wenn Sie dazu noch herausfinden, was genau an ihnen zehrt und was Ihnen die Kraft raubt. Diese Energieräuber sind ebenso von der Persönlichkeit und der Situation abhängig wie die Ressourcen, die Ihnen Kraft geben. Auch hier einige Beispiele:

  • Ängste jeglicher Art
  • Schlechte Laune des Partners, der Chefin, der Kollegen etc.
  • Sorgen um den Job oder die Gesundheit
  • Zu wenig Zeit für sich selbst
  • Aufgaben, die über- oder unterfordern
  • Nicht Sie selbst sein können
  • Gegen Ihre Persönlichkeit zu leben
  • Mitmenschen, die nicht zu Ihnen passen

Auch hier ist die Liste lang, ich könnte auch noch weitere Beispiele nennen. Aber ich denke, das Prinzip ist klar. Sie merken recht gut, dass ein Thema an Ihnen zehrt, wenn Sie danach sehr müde, genervt, gestresst oder gelangweilt sind. Irgendwie beschäftigt Sie dann das Thema negativ. Nehmen Sie sich auch hier Zeit und gehen Sie Situationen und Momente durch, die Sie erschöpfen, die schlechte Laune machen und Ihnen die Kraft rauben.

Was können wir verändern, damit wir die Veränderung gut meistern?

Was können Sie nun mit diesem Wissen anfangen? Sie können ihre Ressourcen und Energieräuber wie eine Gleichung nutzen: Wenn die positive Energie größer ist als die negative Energie, ist Ihr Akku immer schneller voll, als dass er leer werden kann. Versuchen Sie beide Energien mindestens in ein Gleichgewicht zu bekommen. So behalten Sie genug Kraft, um die Veränderung zu schaffen.

Sie können sich im Veränderungsprozess deshalb überlegen, wie Sie es schaffen, mehr positive Energie zu erzeugen. Wenn Ihnen zum Beispiel Bewegung Energie gibt, dann bauen Sie in den Alltag ein, der Ihnen gerade Energie raubt. Stellen Sie sich Fragen wie: Was kann ich tun – im Sinne von Handeln, Denken, Fühlen und Sagen -, um meinen Akku wieder aufzuladen? Welche Ressource fehlt mir gerade im Alltag, um die Veränderung zu meistern?

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