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Zwei Möglichkeiten, Glaubenssätze zu verändern

Lange ist es her, dass ich über Glaubenssätze geschrieben habe. Doch heute hatte ich einen Kliententermin indem es sich immer wieder um einen Glaubenssatz drehte. Da jeder von uns Glaubenssätze hat die als Hindernis wirken möchte ich diesem Thema noch einmal Wichtigkeit geben. Kurz vorab eine Idee davon, was Glaubenssätze sind. Die Aussage in Glaubenssätzen sind häufig sehr unterschiedlich. Doch es gibt auch Glaubenssätze die sehr viel kennen:

  • Ich bin nicht gut genug.
  • Keiner hat mich lieb.
  • Mein Chef informiert mich absichtlich nicht, weil…
  • Immer wenn ich nachfrage sagt er/sie nein.
  • Ich bin zu alt für eine berufliche Veränderung.
  • Ich darf keine Fehler machen.
  • Immer bekommen alle anderen die schönen Projekte/Jobs…?
  • ….

Ist die Rede von einem Glaubenssatz geht es darum, dass sich in den Kopf ein Satz von Eltern, Freunde, wichtige Bekannte oder sonstige soziale Kontakten sowie Erfahrungen sehr treffsicher und präsent platziert hat. Er verfolgt Sie seit Jahren und wir glauben fest daran. Sehr viele Glaubenssätze erkennen Sie daran, dass Pauschalisierenden und Generalisierungen drin vorkommen. Es gibt auch noch andere Merkmale, doch bleiben wir der Einfachheit dabei.

Der Grund den eigene Glaubenssätzen auf die Schliche zu kommen ist wichtig, da die Glaubenssätze häufig dazu führen und im Handeln zu hindern. Doch Achtung: es gibt auch Glaubenssätze die uns schützen und helfen. Hier wäre ein Beispiel:“ Du schaffst das heute schon.“ , „Ich bekomme nie alle Information. Immer muß ich aktiv nachfragen.“ … Diese Glaubenssätze helfen uns und sind gut. Deshalb bitte genau hinschauen, ob der Glaubenssatz hilft oder hindert. Denn manche helfenden Glaubenssätze verlieren mit der Zeit die Wichtigkeit und haben trotzdem noch die Präsenz im Kopf.

Glaubenssätze können verwandelt werden

Haben Sie so einen alten Glaubenssatz entdeckt der Sie hindert einen Schritt weiter zu gehen, dann fangen Sie an diesen zu verwandeln. Dafür ist eine der wichtigsten Fragen, wie ich finde: „Ist das wirklich so?“

Nehmen wir mal das Beispiel: „Ich bin zu alt für eine berufliche Veränderung!“ (Hintergrund Info: Person ist 50 Jahre) Ist es wirklich so, dass das Alter von 50 Personen zu alt macht, um sich Beruflich zu verändern? Ist es wirklich das Alter, was das Problem ausmacht oder sind es ehr Umstände die wir nicht mehr haben möchten. Z. B. bei der Umschulung weniger Geld zu verdienen oder noch einmal in einer junior Position anzufangen. Denn ich wette mit Ihnen, wenn Sie einmal genauer in Ihr Umfeld schauen werden Sie sicherlich jemanden kennen, der mit 50 Jahren beruflich noch etwas verändert hat. Und sollte Ihr sozialer Kreis keinen aufweisen, dann googeln Sie doch mal nach Persönlichkeiten die mit 50 noch einmal neu angefangen haben. Sprich es gibt Ausnahmen, es gibt Menschen die es „einfach“ machen. Also könnten Sie es doch auch. Sammeln Sie sich Belege, dass 50 kein Hindernis ist. Wann hat das Alter Sie unterstützt? Wofür ist die Lebenserfahrung wichtig? Was hat es gutes schon 50ig zu sein? Versuchen Sie aus diesen ganzen Ausnahmen, positiven Argumenten den Glaubenssatz neu zu definieren, am Besten schriftlich. „Ich bringe viel Lebenserfahrung für eine berufliche Veränderung mit.“ wäre z. B. eine Möglichkeit. In dem Moment in dem ich es aufschreibe merke ich ein kribbeliges Gefühl, eine Neugierde die aufkommt. Nutzen Sie dieses, überlegen Sie wie Sie dieses einbringen können.

Ein anderer Ansatz mit den ungewünschten Glaubenssätzen zu arbeiten ist, dass Sie versuchen zu verstehen was der Grund für den Glaubenssatz ist. Haben Sie es herausgefunden kann es innerliche Ruhe und Loslassen des Glaubenssatzes erzeugen. Es gilt auch hier ein Bewusstsein aufzubauen, wann es Situationen gab in denen es anders kam als im Glaubenssatz angenommen. Nehmen Sie diese Beweise und gestehen Sie sich zu, den „alten“ Glaubenssatz gehen zu lassen. Überlegen Sie sich, was Sie anstelle dessen benötigen. Ist es vielleicht so etwas wie:  „Ich bringe viel Lebenserfahrung mit und deshalb packe ich die berufliche Veränderung, schneller als früher.“

Allgemein sind Glaubenssätze veränderbar. Doch denken Sie immer daran, Sie haben schon viele Jahre mit dem „alten“, nicht mehr passenden Glaubenssatz gelebt. Ein neuer Glaubenssatz braucht Zeit implementiert und gelebt zu werden. Dieses bedarf harter Arbeit. Kleben Sie sich den neuen sichtbar hin, stellen Sie sich vor den Spiegel und wiederholen diesen abends und morgens immer wieder laut. Je besser Sie damit arbeiten, je mehr Sie dabei fühlen, desto besser passt er zu Ihnen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim aufdecken Ihrer Glaubenssätze. Sollte Ihnen das Selbstcoaching nicht weit genug gehen, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.Sollten dieser Impuls Ihnen gefallen haben, dann bestellen Sie doch meinen Newsletter: Die Flaschenpost. So erhalten Sie meine Flaschenpost und werden über die aktuellen Impulse informiert.

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