Verbannen Sie den Stress – und heißen Sie die Ruhe willkommen!

Wer kennt diese Tage nicht ? Der Wecker klingelt, gequält wird der Fuß aus dem Bett gestreckt und kaum berührt er den Boden bemerkt man: Es war der falsche Fuß! Was nun folgt, passiert meistens automatisch: Der Blick wird auf die negativen Dinge gerichtet, Dinge, die Stress erzeugen und die nicht rund laufen. Und gekonnt wird das Schöne und Positive übersehen. Der Tag hat nicht toll angefangen, dann soll er bitteschön nun auch so weitergehen. Ein Tag, an dem klar ist, dass sich der Stress nicht verbannen lässt. Aber was wir mit dieser Einstellung nun alles verpassen, wird nicht wahrgenommen! Dabei hat der Sommer unsere Welt endlich erobert – zumindest unseren Teil davon. Die Bäume und Wiesen werden grün, die Blumen blühen und die Sonne zeigt sich von ihrer besten Seite.

Wenn ich einen solchen vermeintlich stressigen Tag habe, …

… dann gehe ich vor die Tür, nehme bewusst alles in mich auf und versuche, den Stress zu verbannen. Die frische Luft, das Lachen der Leute, einzelne Gesprächsfetzen, an mir vorbeischlendernde oder vorbeihetzende Menschen, das Vogelgezwitscher. Einfach alles! Ich versuche, meine Sinne dafür zu öffnen und den vorherigen Teil des Tages, der so voller Anspannung war, zu vergessen. Mein Ziel ist es, im Hier und Jetzt zu sein, mich zu entspannen und den ganzen Brass zu vergessen. Ich fungiere dann in diesem Moment einfach als stiller Beobachter, der sich für ein paar Minuten aus der Hektik herauszieht. Dabei richte ich gezielt meinen Blick auf Dinge, die mich ansprechen, mir ein gutes Gefühl vermitteln und mir Freude bereiten. Nach einem kleinen Spaziergang klinke ich mich wieder gestärkt in das „normale“ Leben ein.

Zugegeben, dass kann man nicht immer in seinen Alltag einbauen oder zumindest nicht genau in dem Moment, wenn man es wirklich braucht. Aber es gibt kleine Tricks, die helfen, zuversichtlich zu bleiben oder zu werden. Sie fragen sich, welche Tricks das sind, die Sie an stressigen und schwierigen Tagen umsetzen können?

Verbannen Sie den Stress! Anfangen lohnt sich.

Die Antwort lautet: Lassen Sie Bohnen von einer Hosentasche in die andere wandern oder führen Sie ein Positivtagebuch. Klingt seltsam am Anfang, erst recht die Bohnensache, aber lassen Sie es mich erst erklären.

Die Bohnen dienen dazu, die Aufmerksamkeit vom Negativen zum Positiven zu wechseln. Stecken Sie drei Bohnen in Ihre rechte Hosentasche. Wenn Ihnen etwas Gutes passiert, egal wie klein und unwichtig es scheint, nehmen Sie eine Bohne in die Hand und stecken Sie sie dann in Ihre linke Hosentasche. Das Ziel des Tages ist, dass jede Bohne die Seite gewechselt hat. Abends setzen Sie sich entspannt hin, nehmen die Bohnen einzeln in die Hand und denken an den Grund, weshalb die Bohne die Tasche gewechselt hat. Kosten Sie die Erinnerung daran nochmal so richtig aus!

Bei einem Positivtagebuch setzen Sie sich zum Beispiel abends hin und lassen den Tag Revue passieren. Dabei konzentrieren Sie sich nur auf die schönen Dinge, die Ihnen an diesem Tag passiert sind. Diese sammeln Sie in Ihrem Tagebuch, indem Sie all das Schöne aufschreiben, das Ihnen einfällt. Das hilft Ihnen, den Blick weg von belastenden und anstrengenden Dingen zu lenken.

Beide Varianten können beliebig an Ihren Alltag und in der Anzahl angepasst werden. Vielleicht fällt es Ihnen leichter, die positiven Dinge direkt aufzuschreiben oder Ihnen reichen drei Bohnen am Tag nicht. Die Bohnen müssen auch nicht von einer Hosentasche in die andere wandern, sie können auch eine andere Aufbewahrung finden. Wichtig ist nur, dass sie nicht wieder an den vorherigen Platz zurückgelegt werden. Oder Sie kombinieren beides: Das Schöne, wofür die einzelnen Bohnen stehen, halten sie fest, indem Sie es in das Positivtagebuch schreiben. So können Sie immer positive Dinge lesen, wenn Sie eine Aufmunterung benötigen.

Ich könnte noch viele weitere Übungen aufschreiben, um Stress zu verbannen. Doch lassen Sie sich gesagt sein, dass es nicht direkt auf Anhieb klappt. Es ist nicht leicht, aus seinen Gewohnheiten herauszukommen und den Blick zu verändern. Übung ist hier das Stichwort! Bleiben Sie dran, setzen Sie ihre Kreativität ein und machen Sie diese allgemeinen Übungen zu Ihren Übungen. Passen Sie sie individuell an sich und Ihren Alltag an.

Wenn Sie gerne weitere Anregungen möchten, dann melden Sie sich zu meinem Newsletter an. Oder gibt es dazu ein Thema, über das Sie gern mit mir persönlich sprechen wollen? Dann stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf!

Werden Sie Freischwimmer.