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7 Selbsthilfe-Tipps zur Stärkung Ihrer Resilienz

Resilienz – ein Schlagwort mit hoher Wirkung! Aktuell gibt es viele Dinge, die uns Kraft und Energie rauben und uns stressen können – grauer Himmel, wenig Sonne, Corona, Home-Schooling und -Office, Ungewissheit, etc. Resilienz hilft uns, in stressigen Situationen gelassener zu sein. Der Umgang mit Stress ist für resiliente Personen „einfacher“. Nicht jeder ist gleich resilient, doch das Gute: Resilienz stärken und bewusst aufbauen läßt sich lernen und trainieren.

Die 7 Säulen der Resilienz

Aus der Brille der Resilienz (Widerstandskraft) haben Sie verschiedene Stellschrauben, die Ihnen helfen, widerstandsfähiger zu werden. Je nach Theorie und Konzeption unterscheiden sich die Säulen ein wenig. Da es keine eindeutige Definition des Begriffs und der Säulen gibt, habe ich mich für die Darstellung hier für das Loovanz-Prinzip entschieden. LOOVANZ steht für:

L = Lösungsorientiert

O = Optimismus

O = Opferrolle verlassen

V = Verantwortung übernehmen

A = Akzeptanz

N = Netzwerkorientierung

Z = Zukunftsplanung/Zielorientierung

Wenn Sie die verschiedenen Bestandteile oder Säulen kennen, können Sie sich selbst auch weitere Übungen ausdenken, die Ihnen helfen können. Denn z. B. das Üben von Optimismus bringt viele verschiedene Wege und Möglichkeiten mit und nicht für jeden ist der unten beschriebene Vorschlag genau der richtige. Durch Nachdenken über die verschiedenen Säulen können Sie also selbst auch kreativ werden oder schauen, was Sie schon anwenden oder ausbauen wollen. Doch nun zu den 7 Selbstlern-Tipps!

7 Selbsthilfe Tipps für ein resilienteres Leben

  • Treffen Sie aktiv eine Entscheidung und warten Sie nicht, bis irgendjemand für Sie die Entscheidung trifft. Hierfür kann es hilfreich sein, sich eine Positiv-/Negativliste zu erstellen und die einzelnen Punkte zu bewerten. Oder vielleicht auch einfach mal in sich hinein zu hören und zu schauen, was sich richtig und passend anfühlt.
  • Das Glas ist halb voll und nicht halb leer! Wo ist Ihr Optimismus? Achten Sie gezielt auf Ihre Formulierungen und stellen Sie negative Ausdrücke um. Suchen Sie in dem, was passiert ist, das Positive, das Gute. Denn es gibt immer mindestens zwei Seiten der Medaille. Manchmal ist die eine etwas versteckt, doch es gibt Sie. Kurz gesagt hilft uns Optimismus, den Fokus auf das Gute zu setzen. Denn wussten Sie schon, dass Negativitäten uns im Hirn viel länger bewusst bleiben als Positives? Um eine negative Erfahrung auszugleichen bedarf es ein Vielfaches an positiven Erfahrungen.
  • Der andere ist schuld, da es mir gerade nicht gut geht. Mein Chef hat… Puh! Was halten Sie davon, aktiv zu handeln, statt nur abzuwarten, was passiert? Versuchen Sie doch einmal dem Gegenüber zuvor zu kommen. So können Sie die Richtung selbstbewusst nach vorne bringen und sind nicht passiv zurückgelehnt. Dieses bedeutet, dass Sie auch mit einem positiven und gesunden Selbstbild von sich arbeiten.
  • Ganz nah am 3. Tipp: Aktiv zu werden bedeutet auch, die 0 für sich zu übernehmen. Sorgen Sie gut für sich selbst. Schauen Sie, dass Sie alles haben, was Sie benötigen, und dass es Ihnen gut geht. Das heißt nicht, dass Sie ein Egoist werden, denn damit würden Sie sich das Leben auch schwer machen. Doch immer mal zu schauen: Wie kann ich die Aufgabe erledigen, dass es mir auch gut dabei geht? Dem steht doch nichts im Wege. Und ja, es darf auch mal ein NEIN sein.
  • Widerstandskraft stärken durch Akzeptanz: Akzeptanz zu üben ist sicherlich nicht für jeden eine Leichtigkeit. Allerdings ist auch diese Säule erlernbar. Denn in einigen Bereichen übt jede(r) Akzeptanz. Vielleicht geht es gut bei Dingen, die uns selbst gerade nicht wichtig sind, oder bei denen wir keine Meinung zu haben. Doch schauen Sie sich solche Beispiele einmal genauer an und Sie stellen fest, dass Akzeptanz darauf beruht, dass unterschiedliche Sichtweisen auf Dinge möglich sind. Das, was ich schön finde, können Sie abscheulich finden. Doch wir beide können es akzeptieren, dass Geschmäcker und Perspektiven verschieden sind. Bei Meinungen wird eine Akzeptanz ggf. schon schwerer. Doch auch hierbei kann unser Gegenüber einfach einen anderen Blickwinkel haben oder ihm liegt eine andere Information vor. Das bedeutet nicht, dass Sie dann genauso denken, fühlen oder verstehen müssen wie ihr Gegenüber. Es geht nur darum anzuerkennen, dass es verschiedene Positionen geben kann. Regen wir uns nicht mehr über jede Abweichung von unserer Erwartung auf, haben wir so die Möglichkeit, unsere Resilienz stärken.
  • Nun kommt ein Selbsthilfe-Tipp, der häufig verloren geht oder nicht mit Resilienz stärken in Verbindung gebracht wird. Schauen Sie mal in Ihr Netzwerk: Wer kann Ihnen vielleicht bei Ihrem Problem helfen und wem können Sie im Nachgang helfen? Es ist nicht immer zwingend notwendig, alles mit aller Gewalt selbst zu lösen. Holen Sie sich Hilfe! Aber Achtung: Ein Netzwerk möchte gepflegt und nicht nur genutzt werden.
  • Zum Widerstandskraft stärken kann sich auch der Bereich Zukunftsplanung und Zielorienterung angeschaut werden. Haben Sie ein eigenes smartes Ziel, auf das Sie gerade hinarbeiten? Oder arbeiten und arbeiten und arbeiten Sie einfach so vor sich hin? Das wäre nicht sehr klug, denn wenn nie ein Ende in Sicht ist und Sie nicht wissen, was das Ziel ist, kann das wunderbar an unseren Kräften zehren. Überlegen Sie sich ein smartes Ziel!

Pro Säule haben Sie nun einen Ansatzpunkt, wie Sie Ihre Resilienz stärken können! Zugegeben, die Selbstlerntipps klingen erst einmal einfach, doch dahinter steckt eine große Wirkung. Versuchen Sie es ein paar Tage oder Wochen aus und beobachten Sie, ob sich etwas verändert. Das geht gut über tägliche Notizen. Eine Veränderung geht auch nicht von jetzt auf gleich. Denken Sie daran: Sie haben es vielleicht 5, 10 oder 15 Jahre anders gemacht. Stellen Sie sich doch einen Termin in den Kalender ein: Haben Sie ihre Resilienz gestärkt?

Sollten Sie zum Thema Resilienz mehr erfahren, ein Resilienztraining buchen, oder im Einzelcoaching an der Resilienz arbeiten wollen, dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf und wir prüfen gemeinsam, was ein guter Weg für Sie ist. Doch nun wünsche ich Ihnen erst einmal viel Spaß beim Ausprobieren und trainieren.

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